Samstag, 9. September 2017

Mein kleiner Garten Daheim - Erdbeerspinat

Auch in diesem Jahr habe ich mich wieder mit neuen Pflanzen und
Samen eingedeckt, um seltene und skurrile Genüsse zu entdecken.
Dabei habe ich diese tolle und pflegeleichte Gemüsepflanze entdeckt.

Die Blitum capitatum hat in Töpfen und Kübeln eine sehr dekorative 
Art durch die schon früh erscheinenden, auffallenden Früchte. 
Sie ist ein fast vergessenes altes Gartengemüse der alten Bauern,
das noch zu kaiserlichen Zeiten in Deutschland festliche Tafeln dekorierte.
In den Blattachseln wachsen erdbeerartige, leuchtend rote Früchte,
die als essbare Garnierung oder auch gekocht verwendet werden können.
Der deutsche Name "Erdbeerspinat" kommt vom Aussehen der roten
Früchte. Die Blätter können wie Blattspinat verwendet. Weder Blätter
noch Früchte schmecken jedoch nach Erdbeeren. 
Im Geschmack erinnern
die kleinen Beeren eher an rote Beete und sind eine schöne Salatbeigabe.

 

Am 4 Juni habe ich die Samen auf dem Balkon eingepflanzt und
schon am 1 Juli konnte ich die kleinen Pflänzchen betrachten.

Bereits am 07 August war die Pflanze schon so weit gewachsen, 
dass ich die ersten Beeren ernten konnte. Man muss gut aufpassen, 
dass die Blätter nicht zu schnell in der Sonne verbrennen, 
ansonsten ist der Erdbeerspinat sehr pflegeleicht.


Die Blätter kann man wie Spinat gut dünsten oder in einem Salat roh 
verzehren. Da die Beeren ähnlich wie Rote Beete schmecken,
sind sie die ideale Beilage im Salat.

Weitere Kräuter & Pflanzen:

Freitag, 25. August 2017

Schweineohren - Blätterteig selbstgemacht {Schweinsohren mit Matcha}


Bisher habe ich beim Blätterteig immer die Variante für Faule genutzt und mir 
einfach eine fertige Rolle im Supermarkt gekauft. Gelingsicherheit ist hier garantiert, 
aber nun wollte ich mich auch selbst ein Mal an den Blätterteig wagen.


Mein Fazit ist, dass es doch ziemlich zeitaufwendig ist und man viel viel 
Geduld benötigt :-)Für mich war es, als ungeduldigste Person überhaupt, 
eine große Herausforderung, die sich aber am Ende sehen lassen kann.

Blätterteig

250 g kalte Butter
etwas Mehl zum ausrollen

250 g Mehl
100 ml kalte Milch
20 g Hefe
25 g Zucker
25 g Butter
1 Ei
prise Salz
ggf Matcha
zartbitter Kuvertüre


Die kalte Butter auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer rechteckigen Platte 
ausrollen. Das Mehl mit einem Pinsel entfernen, die Butter in Frischhaltefolie 
schlagen und wieder kühlen.


Die restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 Minuten 
kalt stellen. Den festgewordenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 
ausrollen. Das Mehl wieder abstauben und die Butter in den Teig schlagen. 
Die Ränder fest verschließen. Es dürfen weder Löcher noch Risse entstehen, 
aus denen später das Fett austreten kann. Das restliche Mehl entfernen und 
den Teig auf 1/3 der Fläche in einander falten. Mit Frischhaltefolie 
abdecken und 30 Minuten kühl stellen.


Im Anschluss den Teig wieder zu einem Rechteck ausrollen. Das 
Mehl entfernen. Nun folgt wieder eine einfache Tour, das heisst den Teig 
wieder auf 1/3 der Fläche in einander falten. Mit Frischhaltefolie abdecken 
und 30 Minuten kühl stellen. Diesen Prozess nochmals wiederholen.


Den Backofen auf 180°C vorheizen. Nach der Dritten Tour und Kühlung 
den Teig wieder zu einem Rechteck ausrollen. Das Mehl entfernen. 
Die kurzen Seiten nun zur Mitte schlagen und zusammenklappen. 
Nun liegen 4 Teigschichten übereinander.


Diese Teigplatte schneiden wir nun einfach mit dem Messer in Schreiben. 


Dies sieht komisch aus, aber die gewonnenen Streifen werden später 
unsere Schweineohren ergeben.Legt die Streifen auf euer Backblech
 und gibt sie für ca. 20 Minuten in den Ofen, bis sie goldbraun geworden sind.


Zur Dekoration habe ich den Schweineohren noch den typischen Schokoüberzug gegönnt. Hierfür einfach die Öhrchen in die Schokolade tauchen und festwerden lassen.




Samstag, 12. August 2017

Ratz Fatz Frozen Yoghurt

 

Was ich in letzter Zeit gerne esse, weil es eben so schnell geht, 
nicht so dick macht wie Eis und einfach erfrischt, ist Frozen Yoghurt. 
Die Zubereitung ist super einfach und geht ratz fatz ohne viel 
zu mixen oder vorab einzukochen. 

Für 2 Personen benötigt Ihr:
500g Joghurt mit mind. 3,5 % Fettgehalt
50g Zucker, Honig oder Agavensirup
1 Prise Salz


Alle Zutaten einfach miteinander verrühren und für 40 Minuten 
in die Eismaschine geben. Dazu könnt ihr dann die verschiedensten 
Toppings essen. In meinem Fall war es eine Heidelbeersauce 
aus frischen Blaubeeren. Genauso gut funktionieren und schmecken
 auch Nüsse, bunte Streusel, diverse Obstsorten, Kuchen und Co.