Samstag, 10. Februar 2018

Avocado Anzucht und Pflege – (Persea americana)



Um sich selbst eine Avocado auf zu ziehen, braucht ihr zu aller erst eine reife Avocadofrucht aus dem Supermarkt. (Weich, dunkelgrüne bis braune Färbung der Schale). Die Frucht aufschneiden und den Kern vorsichtig lösen. Beim aufschneiden nicht zu tief schneiden, sodass der Kern nicht beschädigt wird. Nun vorsichtig die braune Schale des Kerns, ähnlich wie bei Pellkartoffeln, lösen, da die in feuchter Umgebung schnell Schimmel ansetzt. 


Anzucht

Grundsätzlich gibt es mehrere Methoden, einen Avocadokern zur Keimung anzuregen.

Die Zahnstochermethode  würde ich grundsätzlich nicht empfehlen, da man hier den Kern beschädigt und dies zur Folge haben kann, dass hier später der Kern schimmeln/ faulen wird. Außerdem entstehen hier braune Stellen.


Viel einfacher ist es hingegen, den Kern in ein kleines Schnapsglas zu legen und dies immer gut mit Wasser befüllt stehen zu lassen, sodass die eine Hälfte stets feucht ist.

Eine weitere Methode ist, die sich bereits auch oft bewährt hat, eine Schale mit Wasser zu füllen und dort gleich mehrere Kerne rein zu legen. Die Kerne sollten immer zu ¾ bzw. ½ unter Wasser liegen.


Ob Ihr nun das Glas oder eine Schale etc. nehmt ist eigentlich egal, spätestens nach 2-3 Wochen sollte der Kern aufbrechen. Am Ende, welches unter Wasser ist, erscheint dann eine kleine Wurzel. An dem Ende über dem Wasser wird später eine grüner Trieb erscheinen, dieser kann aber auch erst Wochen o. Monate später hervorkommen. Ist von Kern zu Kern unterschiedlich.


Pflege

Avocados stammen aus warmen Gebieten Mittelamerikas und brauchen viel Sonne. Somit eignet sich ein sonniger Standort auf dem Fensterbrett bzw. im Sommer auch gerne im geschützten  Freien.


Bewässert wird regelmäßig, dennoch sollte die Erde hin und wieder auch ein Mal ordentlich antrocknen. Als Faustregel gilt: lieber zu wenig, als zu viel gießen.
Avocados vertragen Wassermangel recht gut.
Ich gieße meistens immer,
wenn die Blätter sich
anfangen zu senken.


Als Substrat hat sich bei mir normale Blumenerde als geeignet erwiesen. Die Pflanze kann während der Wachstumsphase umgetopft werden. Düngergaben sind in der Regel  nicht erforderlich, aber auch nicht schädlich. Als Tipp kann ich aber empfehlen, die Blumenerde mit etwas Seramis zu bedecken. So verhindert man Schimmel und die Ansiedelung von Obstfliegen, die gerne in Blumenerde Eier legen. Grundsätzlich haben alle meine Hauspflanzen eine Schicht Seramis als Schutz und für die Optik.


Schneidet man die Pflanze nicht nach einiger Zeit zurück (so weh es auch tun mag), so wird die Pflanze nur einstielig bleiben und wahrscheinlich irgendwann umknicken. Um eine weiter verzweigte Pflanze zu erhalten, solltet Ihr jedes Jahr die Pflanzenspitzen kappen.

Samstag, 27. Januar 2018

Kokos-Hühnersuppe mit Minimais und Limette - Buchtipp Kokos »{Sponsored Post}«



Die Kokosnuss hat sich ihren Ruf als Superfood mehr als 
verdient und ist dazu auch noch vielseitig einsetzbar. 
Dies beweist auch das neue Buch "Kokos" aus dem Hause Thorbecke.


Passend zur kalten Jahrteszeit habe ich euch eine scharfe  Kokos- 
Hühnersuppe mit Minimais und Limette aus dem Buch mitgebracht.


Zutaten für 4 Personen:
1 EL Kokosöl
1 Stück frischer Ingwer (5 cm) geschält in Scheiben
4 Schalotten, geschält & halbiert
4 Kaffirlimettenblätter oder die Schale von 2 unbehandelten Limetten
1-2 grüne Chilischoten längs halbiert
2 Zitronengrasstängel, mit dem Messer zerquetscht
2 Hähnchenkeulen mit Haut
1,2 l gute Hühnerbrühe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
2 TL Kokosblütenzucker oder Palmzucker
150 g Mini-Maiskolben in Stücke geschnitten
200 g Champignons in Scheiben
1 ½ EL Fischsauce
Saft von 1 Limette
1 Handvoll grob gehackten Koriander
Limettenspalten zum Servieren


Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Ingwer, Schalotten, 
Limettenblätter oder –schale, Chilischoten (je nach Schärfewunsch) 
und Zitronengras hinzufügen. 2-3 Minuten lang anschwitzen, 
bis alles ein wenig Farbe angenommen hat.


Die Hähnchenkeulen hinzufügen und weitere 3-4 Minuten lang anbraten, 
bis sie goldgelb sind. Mit der Brühe ablöschen und alles zum Kochen bringen. 
Die Hitze reduzieren und die Suppe 20-25 Minuten lang köcheln lassen, 
bis der austretende Fleischsaft klar ist. Die Hähnchenkeulen aus dem Topf 
nehmen und beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen können. 
Anschließend das Fleisch vom Knochen lösen und in mundgerechte 
Stücke zupfen. Die Kochflüssigkeit durch ein Sieb in einen anderen
großen Topf gießen. Dabei die Zutaten ausdrücken, um so viel Geschmack
 wie möglich zu erhalten. Die Kokosmilch zusammenmit dem Zucker in den 
Topf geben. Die Suppe zum sieden bringen, dann den Mais und die Pilze 
hinzufügen und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Das Hähnchenfleisch 
wieder in den Topf geben und in der Suppe heiß werden lassen. 
Fischsauce und Limettensaft unterrühren. 
 
Die Suppe in Schüsseln füllen und mit Korianderblätter bestreut 
servieren. Limettenspalten dazu reichen.

Fertig


»{Sponsored Post}« : Das Buch wurde mir vom ThorbeckeVerlag kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Trotz des Sponsorings poste ich meine ehrliche Meinung und Empfindungen.
Vielen lieben Dank für die Zusammenarbeit :-)


Samstag, 13. Januar 2018

Sushi Donuts 寿司 ドーナツ



Sushi gibt es heutzutage ja schon in fast allen erdenklichen Formen,
 ob als Rollen, Nigiris, Tartes, Wraps, Schiffchen, Bällchen, Tütchen,
Onigiris oder als gepresste Form im Block. Doch im Web tauchen immer mehr
und neue Arten auf, so zum Beispiel auch diese süßen Sushi-Donuts.

Zutaten für ca. 30 Mini-Donuts:
Silikon Donutform

2 Tassen Reis,
3 Tassen Wasser,
20ml Reisessig,
½ EL Zucker,
½ TL Salz,

Für den Belag:

Gurken- oder Avocadostreifen,
Sesam, Noriblätter,
Lachs, roter Kaviar
usw….. was ihr gerne mögt
Zubereitung:
Den Reis kochen und nebenbei das Reisessig mit dem Zucker und
dem Salz mischen und ebenfalls zum kochen bringen. Den Reis auf
einen flachen Teller/Schale  geben und sofort die heiße Reisessigmischung  daruntermischen und abkühlen lassen ggf. sogar befächern.


In der Zeit, in der der Reis kocht und abkühlt könnt Ihr schon einmal euren
Belag vorbereiten. Die Avocado habe ich z.B. in dünne Scheiben geschnitten.
Die Donutform mit kaltem Wasser anfeuchten, den Reis in die Form
geben und mit einem feuchten Löffel fest andrücken.


Die kleinen Reisdonuts vorsichtig aus der Form nehmen und mit dem
Wunschbelag belegen. Unter dem Belag kann man gerne noch
Wasabi oder Mayo verteilen.
 


Weitere Sushi Rezepte